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Wie bereitet man sich auf ein Assessment Center vor?

Falsche Personalbesetzungen bedeuten in einem Unternehmen umsonst bezahltes Geld und im Ernstfall auch Ressourcenknappheit. Deshalb minimieren Unternehmen ihre Risiken gerne mit einem umfangreichen Auswahlverfahren. Was für Arbeitssuchende wie ein Schreckgespenst klingt, ist mit der richtigen Vorbereitung jedoch leicht und gut bewältigbar.

Einen neuen Mitarbeiter einzustellen heißt für Unternehmen, ihn umfangreich und gut einzuarbeiten. Selbst wenn jemand seit mehreren Jahren in einer leitenden Position tätig war, laufen firmeninterne Prozesse - selbst innerhalb der gleichen Branche – unterschiedlich ab. Diese Einarbeitungszeit geht meist über mehrere Wochen oder sogar Monate und in dieser Zeit investiert das Unternehmen zunächst in den neuen Mitarbeiter ohne eine Produktivität zurückzuerhalten. In der IT-Branche beträgt diese Zeitspanne sogar ein Vielfaches. Kristallisiert sich dann heraus, dass der Bewerber nicht zum Unternehmen passt oder manche Anforderungen eher wenig bis gar nicht erfüllt, beginnt die Suche von vorne.

1. Was ist ein Assessment Center überhaupt?

Je höher die zu besetzende Position oder die speziellen Aufgaben eines neuen Mitarbeiters sind, desto mehr persönliche und berufliche Anforderungen sind gewünscht. Zuerst definieren Unternehmen die Anforderungen und erstellen daraus eine sogenannte Anforderungsmatrix. Aus dieser ergeben sich die wesentlichen Voraussetzungen, die ein Bewerber erfüllen muss und das steht schlussendlich in der Stellenausschreibung.

Keine Zeit zum Lesen? Ich lese Ihnen den Artikel gerne vor.

In einem ersten Schritt wird ein Vorselektieren durch die Personalabteilung durchgeführt. Wer als Jobsuchender ein Stelleninserat aufmerksam liest, packt die gewünschten Voraussetzungen in die Bewerbung. Personaler wissen allerdings auch, dass Papier erstens geduldig und sich zweitens beruflich weniger Erfahrung durchaus mit einem Mehr an Engagement ausgleichen lassen.

An dieser Stelle ein Tipp von uns: wenn Sie ein Inserat entdecken, in welchem eine Berufserfahrung von mindestens zehn Jahren gefragt ist, Sie jedoch nur über die Hälfte verfügen – bewerben Sie sich unbedingt trotzdem, wenn Sie alles andere mitbringen und Ihre persönlichen Werte mit denen des Unternehmens übereinstimmen!

Nach der Vorauswahl werden die geeignetsten Kandidaten für die zu besetzende Stelle zu einem Auswahlverfahren eingeladen. Das kann für eine Position im mittleren Management durchaus mehrtägig sein und die Absolvierung einzelner Tests bedeuten. Aber auch Online Assesmentcenter sind möglich und in diesen sitzen Sie zwischen einer und drei Stunden am PC. Große Handelsketten praktizieren diese Online Tests beispielsweise für Filialleiter.

Kurz zusammengefasst geht es bei einem Assessment Center also darum, den geeignetsten Mitarbeiter für die ausgeschriebene Position zu finden und das so treffsicher wie möglich.

2. Ein paar typische Assessment-Instrumente 

Intelligenztest

Bei dieser Leistungsüberprüfung geht es nicht darum, dass Sie den genormten Gesamttest absolvieren. Es werden eher die relevanten Aufgaben für die zu besetzenden Stelle herausgenommen und den Kandidaten vorgelegt. Angenommen Sie bewerben sich für eine Stelle als Kaufmännischer Leiter oder Steuerberater. Hier wird vorausgesetzt, dass Sie Zahlenverständnis mitbringen und das soll mit dem spezifischen Teil des Intelligenztests überprüft werden. Ähnliches gibt es für sprachliches Verständnis, räumliches Denkvermögen oder das Erkennen von zusammenhängen. Sofern Sie mit der Branche vertraut sind und Ihre Fähigkeiten nicht völlig überschätzen, bestehen Sie den Test ohne Probleme.

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6 gute Gründe warum es so wichtig ist seine persönlichen Werte zu kennen und nach diesen die Arbeitsstelle / den Arbeitgeber auszuwählen

Persönliche Werte - sie zu kennen, ist ein Karriereboost

Werte – lange Zeit galten sie nur im Privatleben erstrebenswert.

Nun rücken sie auch im breiten Unternehmensdenken nach oben. Zu Recht, denn welche Rolle Werte im Berufsalltag spielen, leben erfolgreiche Unternehmen bereits seit Langem vor und wir möchten an dieser Stelle zeigen, wie wichtig Werte für Arbeitnehmer sind.

Persönliche Werte sind Prinzipien nach denen wir leben und sie halten uns im Gleichgewicht. Dabei denken viele an moralische und ethische Grundsätze wie Ehrlichkeit und Loyalität. Doch auch Wohlstand und andere materielle Wertvorstellungen haben ihre Berechtigung.
Gerade im beruflichen Kontext ist es von enormer Wichtigkeit, in sich zu gehen und herauszufinden, was uns bewegt und wovon wir überzeugt sind, dass es richtig ist. Nur wer aus innerer Überzeugung handelt, handelt authentisch.

Sie haben keine Zeit zu lesen? Ich lese Ihnen hier die ersten 3 Gründe vor.

Grund 1: Sie verbringen sehr viel Zeit Ihres Lebens im Job

Gut ein Drittel der Zeit verbringen wir mit unserer Arbeit. Wer gerade noch dabei ist, die Karriereleiter empor zu steigen, sogar noch mehr. Stellen Sie sich vor, Sie handeln in dieser Zeit konträr zu dem was Sie antreibt und was Ihnen wichtig ist. Innen und Außen stehen hier in krassem Widerspruch. Bildlich gesprochen ist das etwa so als ob wir bei widrigen Wetterverhältnissen samt Schneesturm einen Gipfel der Alpen erklimmen wollen. Dabei werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet und das wiederum macht auf Dauer krank.

Deshalb ist es umso wichtiger, sich bereits vor einer Bewerbung zu fragen, was Ihre tiefsten inneren Werte und Überzeugungen sind. Anschließend ist es ratsam, Arbeitgeber ausfindig zu machen, die ähnliche – im besten Fall übereinstimmende – Werte in den Unternehmenszielen nennen. Auf den ersten Blick scheint das in Zeiten einer Arbeitslosigkeit utopisch, dennoch ist es langfristig gesehen, der bessere Weg. 
Denn: Wer weiß wohin er will, findet zunächst einen Weg wie er dorthin kommt. Es entsteht bereits bei der Bewerbung intrinsische Motivation und das ergibt eine gänzliche andere Einstellung, die sich auch im Bewerbungsschreiben selbst niederschlägt. Sie finden begeisterte Worte, warum gerade Sie die richtige Person für die offene Stelle sind, quasi von alleine und dafür haben auch Personaler ein gutes Gespür.

Grund 2: Wer nach seinen Werten lebt, wird als zuverlässig wahrgenommen

Wer über seine tiefsten inneren Werte Bescheid weiß, lebt und handelt vor allem danach. Nehmen wir an, dass Ihnen materieller Wohlstand wichtig ist. Sie agieren an dieser Stelle in kaufmännischer Funktion anders als jemand, der die Überzeugung vertritt, dass Geld lediglich ein Mittel zum Zweck ist. Gleiches gilt für Menschen, für die Umweltschutz und Nachhaltigkeit an oberster Stelle steht. In einem Unternehmen, das tonnenweise Plastikmüll produziert, werden sie über kurz oder lang frustriert sein und eher den Ausweg aus dem Job suchen als sich mit ganzer Kraft für die täglichen Aufgaben einzusetzen.

Mitarbeiter, die aus Überzeugung handeln, sind zuverlässiger. Es bedarf keinerlei großer Anstrengungen für die täglichen Aufgaben und die Folge ist höhere Produktivität. Es macht an dieser Stelle einen großen Unterschied, ob Sie morgens aufstehen und mit Freude an die Arbeit denken oder ob Sie zählen wie lange es noch bis zum Feierabend dauert. Wenn Ihre Werte mit denen des Unternehmens im Einklang sind, erzählen Sie auch außerhalb der Arbeit voller Stolz von Ihrer Tätigkeit. Es beginnt sich eine Erfüllung im Inneren einzustellen und dieser innere Funke ist durchaus im Außen zu sehen.

Grund 3: Sie übernehmen damit Verantwortung für sich selbst und Ihre Gesundheit

Wenn Sie damit beginnen, sich Gedanken um persönliche Werte und Vorstellungen zu machen, wenden Sie Zeit für sich selbst auf. Viele sind im Hamsterrad zu sehr damit beschäftigt, für andere da zu sein und es allen recht machen zu wollen. Wer dabei auf der Strecke bleibt, liegt auf der Hand.

„Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben – behandeln Sie sich also auch so.“

Wir stehen jeden Morgen auf und entscheiden, was wir tun wollen und was nicht. Sicher ist an dieser Stelle ein gewisses Sicherheitsgefühl stets im Hinterkopf. Gerade wer Familie und Kinder zu versorgen hat, kann schlecht in den Tag hineinleben und alles Bisherige über den Haufen werfen.
Anderen die Schuld für die eigene Unzufriedenheit zuschieben zu wollen, ist allerdings genauso der falsche Weg. Es geht an dieser Stelle mehr darum, ein Bewusstsein für sich und seinen Körper zu entwickeln. Das wiederum bedeutet Verantwortung für sich selbst und in Folge auch für die Familie. Wer nämlich tagtäglich gegen seine Überzeugungen handelt und sich so in die Abwärtsspirale begibt, was im schlimmsten Fall ins Burn Out führen kann, handelt tatsächlich eher verantwortungslos. Auch gegenüber denjenigen, für die man sich verantwortlich fühlt.

Zeit für sich selbst zu finden, bedeutet Verantwortung für sich selbst und seine Gesundheit zu übernehmen.

Und hier ist das Audio von Grund 4 - 6.

Grund 4: Innen und Außen in Einklang bringen

Wenn Sie am Arbeitsplatz mit Werten agieren müssen, die den Ihren widersprechen, ist das Gehirn vordergründig damit beschäftigt das Richtige zu tun. Dieses ständige Nachdenken darüber, was Sie tun sollen anstatt eigentlich wollen, kostet jede Menge Energie und die fehlt Ihnen bei der Erledigung Ihrer Aufgaben. Wer stattdessen das ausleben kann, was er wahrhaftig vertritt, hat freie Ressourcen verfügbar. Das wiederum bedeutet, dass Sie für Ihre Arbeit weniger Zeit und Kraftaufwand benötigen. Im Ergebnis haben Sie nach Feierabend noch genügend Energie für Hobbys und die Familie. Dadurch entsteht ein Glücksgefühl und Sie sind mit Ihrem Leben zufrieden.

Befinden sich Innen und Außen im Einklang, gelangen wir in den Flow-Zustand und das wirkt sich folgendermaßen aus:

  • Sie können sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren und Ihr Fokus liegt auf der Tätigkeit der sie gerade nachgehen.
  • Sie gehen vollkommen in der momentanen Tätigkeit auf.
  • Das Zeitgefühl kommt abhanden und Sie stellen erstaunt fest, dass Feierabend ist.
  • Ihre Arbeit entspricht Ihren Fähigkeiten und bleibt herausfordernd. Neben einer Überlastung kann nämlich auch eine Unterforderung zum Burn Out führen.
  • Sie haben zu jeder Zeit das Gefühl, dass Sie die Kontrolle haben

Wer sich ständig mit der Frage beschäftigt, ob die Tätigkeit tatsächlich richtig für einen ist, gerät schnell in die Abwärtsspirale. Ist dieser Prozess erst am Laufen, leiden zuerst Produktivität und Arbeitsleistung. Das überträgt sich zwangsläufig auf das Privatleben und es kommt auch hier zu Streit. In der Folge schleppen wir uns mit diesen Problemen zur Arbeit und es entsteht ein zusammenhängender Kreislauf. Bleiben die Leistungen im Beruf hinter den Anforderungen zurück, kommt eventuell die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes hinzu.

An dieser Stelle fehlt dann oft die Kraft, an allen Seiten aufzuräumen, denn es ist für die Psyche schlicht zu viel.

Grund 5: Als Führungskraft und Kollege treffen Sie authentische Entscheidungen 

Studien aus dem Bereich der mitfühlenden Kommunikation ergaben, dass Menschen die offen über ihre Werte sprechen, respektvoller miteinander umgehen und eher bereit sind, Kompromisse einzugehen. Gerade wenn in Teams zusammengearbeitet wird, ist das von bedeutendem Vorteil. Umso mehr, wenn neue Projekte umgesetzt werden sollen oder gar Umstrukturierungen stattfinden.

Bei Letzteren kann es sogar darüber entscheiden, ob ein Unternehmen stärker aus Krisen hervorgeht. Wer sich selbst und seine Werte kennt und danach handelt, ist authentisch und beweist das Tag für Tag gegenüber der Unternehmensleitung und den Kollegen gegenüber. Daraus entsteht Vertrauen auf der einen und Loyalität auf der anderen Seite. Stehen nun Maßnahmen bevor, die Unsicherheit in der Belegschaft hervorrufen, kann das zuvor entstandene Vertrauen und der Respekt voreinander wesentlich dazu beitragen, dass statt Angst ein neues Miteinander entsteht.

  • Führungskräfte die authentisch sind, wird vertraut. Selbst bei gravierenden Änderungen sind Kollegen bereit, mitzuziehen.
  • Führungskräfte die Krisen bewältigen, sind gefragt und festigen ihre Position.
  • Wer beweist, dass er ein Boot durch den Sturm lenken kann, dem wird auch zugetraut, dass er es mit einem Kreuzfahrtschiff bewältigt.
  • Solche Situationen stärken die Motivation eines jeden einzelnen Mitarbeiters und es gelingt, aus Leidenschaft zu begeistern und zu führen.

Grund 6: Wer seine Werte kennt, findet Sinn und Erfüllung im Beruf

Mihály Csíkszentmihályi beschäftigte sich Zeit seines Lebens mit der Erforschung des Glücks. Von ihm kennen wir auch die Flow-Theorie. Seine umfangreichen Studien begann er mit Personen, die auf ihrem Gebiet herausragende Leistungen erbrachten. Dabei fand er heraus, dass diese Menschen ihren Beruf aus einem höheren Sinn heraus nachgingen. Sie gingen in ihrer Tätigkeit auf und es war ihnen schlicht egal, was andere darüber dachten. Er bezeichnete diesen Zustand als Auflösung des Egos.

Interessant ist an diesem Aspekt, dass es den Betroffenen bei der Ausübung ihres Berufes weder um Besitz und Reichtum ging. Es stellte sich trotzdem ein. Wer erfolgreich sein will, kann das nur in denjenigen Bereichen erleben, die mit Leidenschaft ausgeübt werden. Thomas J. Peters und Nancy Austen beschäftigten sich in den 70er Jahren mit dem Phänomen Leistung aus Leidenschaft. Ähnlich wie die Glücksforschung gehen auch sie davon aus, dass wir nur Höchstleistungen erbringen können, wenn wir aus tiefster Überzeugung einer Tätigkeit nachgehen.
Die besten Beispiele für die Richtigkeit dieser Theorien finde sich im Sport: Kein Profi verbessert sich, weil er die Preisgelder im Hinterkopf hat, sondern weil sie wie Besessene an der Technik feilen. Das ist nur möglich, wenn wir Leidenschaft für eine Sache haben.

Steve Jobs, der Gründer von Apple, verfolgte bei der Entwicklung seiner Geräte auch einen höheren Zweck. Sein Anliegen war es, die Bedienung von PC und Handy für den Anwender so einfach wie möglich zu machen. Das war sein Erfolgsgeheimnis und gerade in der IT-Branche sind Entwicklungen aus demselben Grund so erfolgreich. Energie folgt quasi der Aufmerksamkeit bzw. Geld in diesem Fall der Leidenschaft.

Wer seine innersten Werte kennt und diese auch am Arbeitsplatz ausleben kann, spricht von: „Ich darf arbeiten“. Dann geht man auch nicht länger einem Job nach, sondern einem Beruf und der kommt schließlich von Berufung.

Vermeiden Sie diese 25 häufigsten Fehler in einem Bewerbungsanschreiben

1. Eigene Absenderadresse fehlerhaft oder sogar ganz vergessen

Wichtig ist, dass Sie die eigene Adresse präzise angeben. Wer hier einen Fehler in die Anschrift einbaut, wirkt auf einen potenziellen neuen Arbeitgeber sehr unseriös. Grundsätzlich ist es entscheidend, hier die persönlichen Daten anzugeben, damit der jeweilige Bearbeiter Sie sofort zuordnen kann. Achten Sie also auf Ihren vollständigen Namen, geben Sie ebenso Ihre Straße und Hausnummer an und vergessen Sie auch nicht die Postleitzahl und die Stadt, in der Sie wohnhaft sind.

2. Empfängeradresse / Unternehmensnamen fehlt

Ebenso wichtig wie die eigene Anschrift ist auch die Adresse des Empfängers. Diese darf auf keinen Fall vergessen werden. Recherchieren Sie also die genauen Angaben und notieren Sie diese in dem Anschreiben für die Bewerbung. Achten Sie hier unbedingt auf Präzision.

Sie haben keine Lust zu lesen? Ich lese Ihnen die Fehler 1 - 12 hier vor!

3. In der Empfängeradresse steht eine andere Firma

Viele Bewerber verwenden Anschreiben in leicht veränderter Form für verschiedene Adressaten. Durch einfaches Kopieren kann so Zeit eingespart werden. Allerdings treten dabei auch peinliche Copy-Paste-Fehler auf. Kontrollieren Sie also vor dem Abschicken immer nochmals, ob Sie auch die richtige Adresse für den Empfänger angegeben haben. Sollten Sie hier die Daten eines früheren Anschreibens verwenden, wirkt das auf den Personalsachbearbeiter sofort sehr negativ da Ihre Arbeitsweise Sorgfalt vermissen lässt.

4. Empfänger-Firmierung / Firmenname nicht korrekt

Den Namen des Empfängers sollten Sie der offiziellen Bezeichnung entsprechend angeben. Hier sind keine umgangssprachlichen Namen oder Vereinfachungen erwünscht. So ist es auch wichtig, den Namen komplett auszuschreiben und Angaben wie "GmbH" aufzuführen. Dadurch zeigen Sie, dass Sie sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben. Wer hingegen zum Beispiel anstatt "Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG" nur "Porsche" angibt, der hinterlässt sofort einen eher schlechten Eindruck.

5. Bei der Unternehmensadresse ist kein Ansprechpartner oder Abteilung vermerkt

Ihr Interesse machen Sie auch deutlich, indem Sie den direkten Ansprechpartner in Ihrem Bewerbungsschreiben adressieren. In der Regel lassen sich diese Angaben bereits aus der Stellenausschreibung, durch einen Blick auf die Unternehmens-Homepage oder durch ein kurzes Telefonat im Vorfeld auf einfache Art und Weise herausfinden, welche Abteilung oder welcher Angestellt für die Bewerbungsschreiben bei dem jeweiligen Unternehmen zuständig ist. Geben Sie diesen auf jeden Fall im Schreiben an. Sollten Sie bei dieser ersten Recherche schon Kontakt mit dem Ansprechpartner aufgenommen haben, können Sie darauf im Schreiben Bezug nehmen.

6. Datum fehlt oder ist veraltet

Natürlich muss Ihr Schreiben auch immer zeitlich zuzuordnen sein. Daher geben Sie oben rechts über dem Text das Datum an. Vergewissern Sie sich, dass es sich um die korrekte Angabe handelt. In manchen Fällen entwerfen Sie Ihr Schreiben über mehrere Tage verteilt. Dann kann es vorkommen, dass auf dem Briefkopf noch das veraltete Datum von der ersten Texterstellung angegeben ist. Dies lässt sich aber ganz einfach anpassen. Als guter Tipp erweist sich, wenn das jeweilige Datum im Schreibprogramm schon so eingestellt wird, dass es automatisch aktualisiert.

7. Es wird eine Person angesprochen, die es gar nicht in der Firma gibt

Achten Sie darauf, dass es die Person, an die Sie Ihr Schreiben adressieren, auch wirklich in der jeweiligen Firma gibt. Auch hier passieren häufig Copy-Paste-Fehler bei der Verwendung von bereits früher einmal erstellter Anschreiben.

8. Fehlender Betreff mit Zuordnung zur Stellenausschreibung

Es ist zwar nur eine Formalität, aber eine entscheidende: Unter die Daten zum Empfänger und Absender sowie über das Textfeld gehört der Betreff. In diesem geben Sie Ihr Anliegen an. Dies ist in diesem Fall die Bewerbung auf die Stellenausschreibung. Anhand des Betreffs ist die Intention des Schreibens für den jeweiligen Bearbeiter sofort erkennbar, sodass es gegebenenfalls weitergeleitet und -bearbeitet werden kann.

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Lebenslauf im Internet-Zeitalter

Wie hat heute ein tabellarischer Lebenslauf auszusehen, wie ist er aufgebaut? Es ist wichtig zu wissen, was Personalchefs übersichtlich sofort präsentiert haben wollen. Wenn sie erst suchen müssen, sind Sie aus dem Rennen. Der tabellarische Lebenslauf hat sich durchgesetzt, weil er klar strukturiert und einfach gut aussieht.
Aber bedenken Sie auch: Er soll schon mehr sein als eine liebloses Gerüst aus Daten und Fakten. Lassen Sie in Ihrem Lebenslauf Ihre Persönlichkeit aufblitzen.
Das Wichtigste müssen Sie auswählen, und setzen Sie die Fakten richtig in Szene. Ratsam ist es, für jede Bewerbung seinen Lebenslauf zu überarbeiten. Trimmen Sie ihn auf den Job zu, den Sie anstreben.
Beispiel: Manche Firmen legen Wert auf Ihre Zusatzkenntnisse, die Sie in Fortbildungen erworben haben. Für andere passen sie vielleicht gar nicht. Dann lassen Sie sie einfach weg. Ihr Lebenslauf ist dann nicht frisiert, sondern stellt genau auf das Anforderungsprofil ab.
Zusatzkenntnisse sind wichtig, aber möglicherweise nicht in dem Job, auf den Sie reflektieren. Setzen Sie andere Fähigkeiten in Szene, die hier mehr gefragt sind.
Also: Das Prinzip der individuellen Lebensläufe verfolgen. Grundsätzlich: Neben der Aussagekraft sind Kürze und eine klare Struktur wichtige Kriterien. Gestalten Sie dem Personalchef das Lesen möglichst angenehm.

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