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Lügen richtig erkennen

Täglich begegnet uns ein Heer von Blendern, Schauspielern, Lügnern und Betrügern. Ob im Vorstellungsgespräch, am Arbeitsplatz, im Kaufhaus, ja sogar in der Beziehung und auch im Internet – überall lauern diejenigen, die mit Unwahrheiten einen Job ergattern, uns das Geld aus der Tasche ziehen wollen oder mit Imponiergehabe mehr Schein als Sein produzieren.

Besonders schlimm gehen diejenigen vor, die in der Anonymität des World Wide Web millionenfachen Betrug organisieren oder gar in Foren und Chats mit erlogenen Phantasie-Profilen wahre Liebe vorgaukeln. So bringen sie ihre Chatpartner dazu, sich nackt vor der Kamera zu präsentieren oder sich gar mit gefährlichen Sexualstraftätern zu treffen.

Allzu leicht lassen wir uns blenden und fallen schnell auf sie herein.

Wir leben in einer schnellen und hektischen Welt, in der uns oft die Zeit fehlt, mal genauer hinzuschauen. Wir sind sozusagen alle Kinder unserer Zeit, in der Multi-Tasking dazu führt, dass wir manchmal gar nicht mehr wissen, wo wir überhaupt gerade sind – beim Telefonat, im Chat oder bei der SMS. Wir werden leider zu oberflächlich, weil wir Gehetzte des Systems sind.

Und doch ist es mit ein paar simplen Tricks und Kniffen zu schaffen, den Scharlatanen das Handwerk zu legen. Man muss also wissen, woran man Lügner und Betrüger zweifelsfrei erkennt. Die Wenigsten achten auf solche immer vorhandenen Signale – und fallen weiter auf sie herein. Allein zu wissen, dass untrügliche Botschaften Lügen entlarven, ist ein sehr beruhigendes Gefühl. Es gibt sie, die Anzeichen von Lug und Betrug.

Dieser Blog und der Download helfen Ihnen dabei, Lügnern und Betrügern, Blendern und Schauspielern die Maske vom Gesicht zu reißen. Damit haben Sie einen Problemlöser in der Hand, der ihr Geld schützt, Sie nicht dem Rattenfänger von Hameln hinterherlaufen lässt, Ihnen gute Kollegen und aufrichtiges Personal in die Arme spült und Sie in eine stabile Beziehung bringt, um nur einige Vorteile zu nennen. Aber schützen müssen Sie sich schon selbst. Ich zeige Ihnen Wege dorthin.

Wir alle lügen - jeder!

Gleich zu Beginn steht allerdings eine bittere Wahrheit: Wir alle lügen, nachgewiesen mehrmals am Tag, selbst wenn wir uns etwas selbst vormachen und sprichwörtlich nur in die eigene Tasche lügen. Es ist so, daran führt kein Weg vorbei. Schlimm ist nur, wenn die Lüge zum Selbstzweck wird, sie Mittel ist, um für sich etwas zu erreichen, was man unter Wahrheitsbedingungen nie bekommen hätte. Und schlimm ist, wenn die Lüge zur Gewohnheit wird. So wie es notorische Diebe gibt, treffen wir auch auf Berufslügner.

Vergessen Sie deshalb die kleinen Notlügen des Alltags und die, die wir unwillkürlich instinktiv als reinen Abwehrmechanismus von uns geben, die uns so rausrutschen, weil sie uns manchmal auch in den Mund gelegt werden. Und noch eins: In den ersten zehn Minuten wird am meisten gelogen. Dass Männer mehr lügen sollen als Frauen, ist ein weit verbreiteter Mythos, nichts mehr. Doch Männer lügen anders als Frauen, mehr über Arbeit und Geld, dann über Seitensprünge, was aber Frauen auch können. Seien Sie vorsichtig vor abenteuerlustigen und draufgängerischen Männern. Wer schon die Verkehrsregeln nicht so genau nimmt, wird auch nicht treu in der Partnerschaft sein.

An ihrem Handeln werdet Ihr sie erkennen!

Die Lüge ist so alt wie die Menschheit. Deshalb sind ihre Erforschung und der Versuch, sie aufzudecken, ebenso alt. Doch in neuerer Zeit ist man sogar wissenschaftlich an das Erkennen von Lügen herangegangen. Dabei hat man Erstaunliches festgestellt: Nicht das, was wir von uns geben, überführt uns der Lüge, sondern mehr noch unsere körperlichen Signale.
Lüge bedeutet Stress und Anstrengung; Menschen unter Stress reagieren anders als normal, eben nicht cool und lässig, sondern unnatürlich. Um aber unnatürlich von natürlich zu unterscheiden, müssen Sie einen Menschen erst einmal richtig kennenlernen. Sie sollten Abweichung von seinem Normverhalten herausfinden. So wie man eine Waage erst einmal kalibriert (einstellt auf den Nullpunkt), damit sie ein exaktes Gewicht anzeigt, müssen Sie auch einen Menschen mit seinem alltäglichen Habitus kennenlernen. Also sollten Sie auch für sich selbst die Person, die Sie überprüfen wollen, erst einmal kalibrieren. Wie dieser wichtige Trick genau funktioniert, erfahren Sie später. Und da jeder Mensch anders lügt und sich im Normalverhalten individuell differenziert, kommt es darauf an, jeden zuerst einmal unverfänglich abzuklopfen.

Wie kalibrieren wir einen Menschen?

Wie oben bereits erwähnt, müssen wir einen Menschen, sagen wir nun einen Bewerber für einen Job, ganz normal erleben. Wie gibt er sich im Small Talk? Deshalb fragen Personalchefs Sie nach dem Weg, ob Sie die Firma gut gefunden haben. Fragen, ob Sie einen Kaffee, Tee oder Wasser möchte. Bieten Ihnen einen Platz zur Auswahl an. Sie sollen sich wohlfühlen. Mit Ihnen wird über ein Ereignis, das jüngst stattgefunden hat, geredet. „Mögen Sie Fußball? Haben Sie das Länderspiel gestern gesehen?“ Sie werden ihn in ein völlig unverfängliches Gespräch verwickelt – und beobachtet.

Dann geht´s zur Sache. Knallharte Fragen zur angebotenen Arbeitsstelle. Kann nun ein Unterschied im Verhalten erkannt werden, dann ist klar, dass Sie lügen. Fassen Sie sich an die Nase? Legen Sie die Stirn in Falten? Öffnen Sie übertrieben weit die Augen und starren Sie Ihren Gegenüber förmlich an? Bewegen Sie sich auf dem Stuhl? Verschränken Sie die Arme oder gestikulieren Sie plötzlich wie wild? Abweichungen vom kalibrierten Normverhalten deuten immer darauf hin, dass Sie was zu verbergen haben – Sie womöglich durch Unwahrheiten unter Stress gerät. Kommen die Antworten akkurat wie einstudiert, dann ist was im Busch.

Beliebte Spielchen sind, wenn jemand vorgibt, gut Englisch sprechen zu können, das Gespräch dann auch in der Fremdsprache fortzusetzen. Und da lauern ganz besondere Fallstricke. Mit perfekten Kenntnissen wird ein Scharlatan in die Bredouille gebracht, etwa werden Fachbegriffe verwendet. Oder die Gehaltsverhandlungen wird auf Englisch geführt – angelsächsisch ausgerichtete Firmen verhandeln über ein Jahressalär, nicht über einen Monatslohn.

Die „Benefits“ wie Boni, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld stehen nicht zur Debatte, sondern sind im Anhang des Vertrags immer fest geregelt.

Gerade in einer Bewerbung gibt es so viele Fallstricke. „Warum wollen Sie wechseln? Was gefällt Ihnen in der alten Firma nicht? Sie haben es bisher nie länger als zwei Jahre bei einem Arbeitgeber ausgehalten und so weiter.

Jetzt kennen Sie einige Tricks und Kniffe. Da Sie Ihre unbewussten Körperreaktionen nicht kontrollieren können: Bleiben Sie in den wesentlichen Punkten unbedingt bei der Wahrheit!

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