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Lügen richtig erkennen

Täglich begegnet uns ein Heer von Blendern, Schauspielern, Lügnern und Betrügern. Ob im Vorstellungsgespräch, am Arbeitsplatz, im Kaufhaus, ja sogar in der Beziehung und auch im Internet – überall lauern diejenigen, die mit Unwahrheiten einen Job ergattern, uns das Geld aus der Tasche ziehen wollen oder mit Imponiergehabe mehr Schein als Sein produzieren.

Besonders schlimm gehen diejenigen vor, die in der Anonymität des World Wide Web millionenfachen Betrug organisieren oder gar in Foren und Chats mit erlogenen Phantasie-Profilen wahre Liebe vorgaukeln. So bringen sie ihre Chatpartner dazu, sich nackt vor der Kamera zu präsentieren oder sich gar mit gefährlichen Sexualstraftätern zu treffen.

Allzu leicht lassen wir uns blenden und fallen schnell auf sie herein.

Wir leben in einer schnellen und hektischen Welt, in der uns oft die Zeit fehlt, mal genauer hinzuschauen. Wir sind sozusagen alle Kinder unserer Zeit, in der Multi-Tasking dazu führt, dass wir manchmal gar nicht mehr wissen, wo wir überhaupt gerade sind – beim Telefonat, im Chat oder bei der SMS. Wir werden leider zu oberflächlich, weil wir Gehetzte des Systems sind.

Und doch ist es mit ein paar simplen Tricks und Kniffen zu schaffen, den Scharlatanen das Handwerk zu legen. Man muss also wissen, woran man Lügner und Betrüger zweifelsfrei erkennt. Die Wenigsten achten auf solche immer vorhandenen Signale – und fallen weiter auf sie herein. Allein zu wissen, dass untrügliche Botschaften Lügen entlarven, ist ein sehr beruhigendes Gefühl. Es gibt sie, die Anzeichen von Lug und Betrug.

Dieser Blog und der Download helfen Ihnen dabei, Lügnern und Betrügern, Blendern und Schauspielern die Maske vom Gesicht zu reißen. Damit haben Sie einen Problemlöser in der Hand, der ihr Geld schützt, Sie nicht dem Rattenfänger von Hameln hinterherlaufen lässt, Ihnen gute Kollegen und aufrichtiges Personal in die Arme spült und Sie in eine stabile Beziehung bringt, um nur einige Vorteile zu nennen. Aber schützen müssen Sie sich schon selbst. Ich zeige Ihnen Wege dorthin.

Wir alle lügen – jeder!

Gleich zu Beginn steht allerdings eine bittere Wahrheit: Wir alle lügen, nachgewiesen mehrmals am Tag, selbst wenn wir uns etwas selbst vormachen und sprichwörtlich nur in die eigene Tasche lügen. Es ist so, daran führt kein Weg vorbei. Schlimm ist nur, wenn die Lüge zum Selbstzweck wird, sie Mittel ist, um für sich etwas zu erreichen, was man unter Wahrheitsbedingungen nie bekommen hätte. Und schlimm ist, wenn die Lüge zur Gewohnheit wird. So wie es notorische Diebe gibt, treffen wir auch auf Berufslügner.

Vergessen Sie deshalb die kleinen Notlügen des Alltags und die, die wir unwillkürlich instinktiv als reinen Abwehrmechanismus von uns geben, die uns so rausrutschen, weil sie uns manchmal auch in den Mund gelegt werden. Und noch eins: In den ersten zehn Minuten wird am meisten gelogen. Dass Männer mehr lügen sollen als Frauen, ist ein weit verbreiteter Mythos, nichts mehr. Doch Männer lügen anders als Frauen, mehr über Arbeit und Geld, dann über Seitensprünge, was aber Frauen auch können. Seien Sie vorsichtig vor abenteuerlustigen und draufgängerischen Männern. Wer schon die Verkehrsregeln nicht so genau nimmt, wird auch nicht treu in der Partnerschaft sein.

An ihrem Handeln werdet Ihr sie erkennen!

Die Lüge ist so alt wie die Menschheit. Deshalb sind ihre Erforschung und der Versuch, sie aufzudecken, ebenso alt. Doch in neuerer Zeit ist man sogar wissenschaftlich an das Erkennen von Lügen herangegangen. Dabei hat man Erstaunliches festgestellt: Nicht das, was wir von uns geben, überführt uns der Lüge, sondern mehr noch unsere körperlichen Signale.Lüge bedeutet Stress und Anstrengung; Menschen unter Stress reagieren anders als normal, eben nicht cool und lässig, sondern unnatürlich. Um aber unnatürlich von natürlich zu unterscheiden, müssen Sie einen Menschen erst einmal richtig kennenlernen. Sie sollten Abweichung von seinem Normverhalten herausfinden. So wie man eine Waage erst einmal kalibriert (einstellt auf den Nullpunkt), damit sie ein exaktes Gewicht anzeigt, müssen Sie auch einen Menschen mit seinem alltäglichen Habitus kennenlernen. Also sollten Sie auch für sich selbst die Person, die Sie überprüfen wollen, erst einmal kalibrieren. Wie dieser wichtige Trick genau funktioniert, erfahren Sie später. Und da jeder Mensch anders lügt und sich im Normalverhalten individuell differenziert, kommt es darauf an, jeden zuerst einmal unverfänglich abzuklopfen.

Wie kalibrieren wir einen Menschen?

Wie oben bereits erwähnt, müssen wir einen Menschen, sagen wir nun einen Bewerber für einen Job, ganz normal erleben. Wie gibt er sich im Small Talk? Deshalb fragen Personalchefs Sie nach dem Weg, ob Sie die Firma gut gefunden haben. Fragen, ob Sie einen Kaffee, Tee oder Wasser möchte. Bieten Ihnen einen Platz zur Auswahl an. Sie sollen sich wohlfühlen. Mit Ihnen wird über ein Ereignis, das jüngst stattgefunden hat, geredet. „Mögen Sie Fußball? Haben Sie das Länderspiel gestern gesehen?“ Sie werden ihn in ein völlig unverfängliches Gespräch verwickelt – und beobachtet.

Dann geht´s zur Sache. Knallharte Fragen zur angebotenen Arbeitsstelle. Kann nun ein Unterschied im Verhalten erkannt werden, dann ist klar, dass Sie lügen. Fassen Sie sich an die Nase? Legen Sie die Stirn in Falten? Öffnen Sie übertrieben weit die Augen und starren Sie Ihren Gegenüber förmlich an? Bewegen Sie sich auf dem Stuhl? Verschränken Sie die Arme oder gestikulieren Sie plötzlich wie wild? Abweichungen vom kalibrierten Normverhalten deuten immer darauf hin, dass Sie was zu verbergen haben – Sie womöglich durch Unwahrheiten unter Stress gerät. Kommen die Antworten akkurat wie einstudiert, dann ist was im Busch.

Beliebte Spielchen sind, wenn jemand vorgibt, gut Englisch sprechen zu können, das Gespräch dann auch in der Fremdsprache fortzusetzen. Und da lauern ganz besondere Fallstricke. Mit perfekten Kenntnissen wird ein Scharlatan in die Bredouille gebracht, etwa werden Fachbegriffe verwendet. Oder die Gehaltsverhandlungen wird auf Englisch geführt – angelsächsisch ausgerichtete Firmen verhandeln über ein Jahressalär, nicht über einen Monatslohn.

Die „Benefits“ wie Boni, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld stehen nicht zur Debatte, sondern sind im Anhang des Vertrags immer fest geregelt.

Gerade in einer Bewerbung gibt es so viele Fallstricke. „Warum wollen Sie wechseln? Was gefällt Ihnen in der alten Firma nicht? Sie haben es bisher nie länger als zwei Jahre bei einem Arbeitgeber ausgehalten und so weiter.

Jetzt kennen Sie einige Tricks und Kniffe. Da Sie Ihre unbewussten Körperreaktionen nicht kontrollieren können: Bleiben Sie in den wesentlichen Punkten unbedingt bei der Wahrheit!

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Gutes Zeitmanagement – Warum ist es so wichtig?

Er ist nicht sichtbar, schleicht sich dauernd an uns von hinten heran und überfällt uns. Er ist ein gemeiner Dieb. Aber er versteht sein Handwerk meisterhaft. Und er ist allgegenwärtig: der Zeit-Räuber.

Wir sind ihm chancenlos ausgeliefert sobald wir nicht höllisch aufpassen. Ja, es ist schwer, sich gegen ihn zu widersetzen. Wenn wir ihn aber nicht stoppen, macht er mit uns, was er will. Er ist überall: im Job, im Haushalt, im Alltag und er stört auch unser Privatleben, selbst im Schlaf raubt er uns noch die Zeit. Das Gemeine an ihm: Er ist unsichtbar wie ein Geist.

Wir verlieren durch ihn so viel kostbare Zeit für die extrem schönen Dinge des Lebens, für die wir dadurch einfach keine Zeit mehr haben. Wie angenehm könnte es sein, wenn wir mehr Zeit hätten für die Familie, für die Partnerin oder den Ehemann, für die Kinder, für die Freizeit, unsere Hobbys oder schlichtweg für alles das, was uns Freude macht.

Unser Leben bietet in allen Bereichen so viel Zeiteinspar-Möglichkeit. Denken Sie nur einmal nach, wie und was an Zeit eingespart werden kann. Dabei können uns moderne Hilfsmittel genauso unterstützen wie auch nur eine bessere Selbst-Organisation.Die Zeitfresser lauern bekanntlich überall. Gerade in der heutigen modernen Zeit mit Smartphone, Laptop, Computer, Tablet und Internet werden wir überall verführt, 

Dinge zu tun, die komplett überflüssig sind. Wir sitzen am Rechner und als erstes erschlägt uns eine Flut von Mails – meist unnütze Werbung. Ok, offline kann uns das auch zustoßen, wenn wir einmal die Woche den Briefkasten vollgestopft mit Werbebeilagen bekommen. Wir gehen mit der Absicht an unser Notebook, ein Buch zu schreiben oder eine Online-Überweisung zu tätigen. Was machen wir stattdessen? Richtig, wir surfen nebenbei im Internet, schauen uns Nachrichten an, chatten mit Freunden oder schauen in die zahlreichen Angebote, die uns über Mail erreichen. An Stelle sich zu disziplinieren und uns erst auf die Arbeit zu fokussieren, hat uns der Zeiträuber wieder mal kalt erwischt. Er ist ja auch so anziehend wie das Sonderangebot im Supermarkt, das wir uns näher anschauen. 

Uns fehlt eine klare Struktur, die richtige Selbst-Organisation, Disziplin und Konsequenz. Nämlich die, sich gegen den Zeit-Dieb wirkungsvoll zu wehren.

Wie bereitet man sich auf ein Assessment Center vor?

Falsche Personalbesetzungen bedeuten in einem Unternehmen umsonst bezahltes Geld und im Ernstfall auch Ressourcenknappheit. Deshalb minimieren Unternehmen ihre Risiken gerne mit einem umfangreichen Auswahlverfahren. Was für Arbeitssuchende wie ein Schreckgespenst klingt, ist mit der richtigen Vorbereitung jedoch leicht und gut bewältigbar.

Einen neuen Mitarbeiter einzustellen heißt für Unternehmen, ihn umfangreich und gut einzuarbeiten. Selbst wenn jemand seit mehreren Jahren in einer leitenden Position tätig war, laufen firmeninterne Prozesse – selbst innerhalb der gleichen Branche – unterschiedlich ab. Diese Einarbeitungszeit geht meist über mehrere Wochen oder sogar Monate und in dieser Zeit investiert das Unternehmen zunächst in den neuen Mitarbeiter ohne eine Produktivität zurückzuerhalten. In der IT-Branche beträgt diese Zeitspanne sogar ein Vielfaches. Kristallisiert sich dann heraus, dass der Bewerber nicht zum Unternehmen passt oder manche Anforderungen eher wenig bis gar nicht erfüllt, beginnt die Suche von vorne.

1. Was ist ein Assessment Center überhaupt?

Je höher die zu besetzende Position oder die speziellen Aufgaben eines neuen Mitarbeiters sind, desto mehr persönliche und berufliche Anforderungen sind gewünscht. Zuerst definieren Unternehmen die Anforderungen und erstellen daraus eine sogenannte Anforderungsmatrix. Aus dieser ergeben sich die wesentlichen Voraussetzungen, die ein Bewerber erfüllen muss und das steht schlussendlich in der Stellenausschreibung.

Keine Zeit zum Lesen? Ich lese Ihnen den Artikel gerne vor.

In einem ersten Schritt wird ein Vorselektieren durch die Personalabteilung durchgeführt. Wer als Jobsuchender ein Stelleninserat aufmerksam liest, packt die gewünschten Voraussetzungen in die Bewerbung. Personaler wissen allerdings auch, dass Papier erstens geduldig und sich zweitens beruflich weniger Erfahrung durchaus mit einem Mehr an Engagement ausgleichen lassen.

An dieser Stelle ein Tipp von uns: wenn Sie ein Inserat entdecken, in welchem eine Berufserfahrung von mindestens zehn Jahren gefragt ist, Sie jedoch nur über die Hälfte verfügen – bewerben Sie sich unbedingt trotzdem, wenn Sie alles andere mitbringen und Ihre persönlichen Werte mit denen des Unternehmens übereinstimmen!

Nach der Vorauswahl werden die geeignetsten Kandidaten für die zu besetzende Stelle zu einem Auswahlverfahren eingeladen. Das kann für eine Position im mittleren Management durchaus mehrtägig sein und die Absolvierung einzelner Tests bedeuten. Aber auch Online Assesmentcenter sind möglich und in diesen sitzen Sie zwischen einer und drei Stunden am PC. Große Handelsketten praktizieren diese Online Tests beispielsweise für Filialleiter.

Kurz zusammengefasst geht es bei einem Assessment Center also darum, den geeignetsten Mitarbeiter für die ausgeschriebene Position zu finden und das so treffsicher wie möglich.

2. Ein paar typische Assessment-Instrumente 

Intelligenztest

Bei dieser Leistungsüberprüfung geht es nicht darum, dass Sie den genormten Gesamttest absolvieren. Es werden eher die relevanten Aufgaben für die zu besetzenden Stelle herausgenommen und den Kandidaten vorgelegt. Angenommen Sie bewerben sich für eine Stelle als Kaufmännischer Leiter oder Steuerberater. Hier wird vorausgesetzt, dass Sie Zahlenverständnis mitbringen und das soll mit dem spezifischen Teil des Intelligenztests überprüft werden. Ähnliches gibt es für sprachliches Verständnis, räumliches Denkvermögen oder das Erkennen von zusammenhängen. Sofern Sie mit der Branche vertraut sind und Ihre Fähigkeiten nicht völlig überschätzen, bestehen Sie den Test ohne Probleme.

Selbstpräsentation

Viele werden nervös, wenn es darum geht sich selbst zu präsentieren. In gewissen Positionen wird jedoch verlangt, dass solche Reden souverän gemeistert werden. Wer sich schwer damit tut, sich selbst kurz vorzustellen wird kaum das Unternehmen präsentieren oder Investoren überzeugen können. Diese Übung wird in zwei Varianten durchgeführt. Zum einen kann sie spontan und ohne Vorwarnung im Rahmen einer Vorstellungsrunde gemacht werden. Zum anderen wird den Teilnehmern Zeit für eine Vorbereitung eingeräumt und eine bestimmte Zeitspanne für die Präsentation vorgesehen. Zweitere kann durchaus herausfordernd sein, wenn in drei Minuten Redezeit eine Fülle von Informationen untergebracht werden soll. Wie die Übung gewichtet wird, hängt sehr stark von der zu besetzenden Stelle ab. Vom Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft wird sicher mehr Eloquenz verlangt als vom Abteilungsleiter in einem mittelständischen Unternehmen.

Leistungstest

Diese simulieren den Arbeitsalltag und sollen überprüfen, wie die Kandidaten mit individuellen Anforderungen umgehen können. Gerne wird darin ein Chaos eingebaut. Es geht deshalb weniger darum, die gestellte Aufgabe komplett zu lösen, sondern bestimmte „Stolperfallen“ in wichtig/unwichtig bzw. dringend/verschiebbar zu gewichten.

Am Beispiel der Postkorb-Übung: Produktpräsentation, Meeting oder sogar eine Geschäftsreise werden vorverlegt. Nur sind noch viele andere Dinge unerledigt oder in der Vorbereitung zwingend nötig, um die Aufgabe erledigen zu können. Dazu kommt ein Anruf der Ehefrau, dass das Auto abgeschleppt wurde und die Tochter schreibt ein WhatsApp, dass sie das Studium hinwirft. Die Postkorb-Übung ist meist bewusst so ausgelegt, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, sie zu lösen. Nicht abschätzbar ist außerdem, wie sie bewertet wird; sprich: was wollen die Personalverantwortlichen herausfinden. Konkret am Beispiel der Ehefrau, kann zum einen die Fürsorge des Bewerbers überprüft werden und zum anderen aber auch, ob er das Privatleben völlig hintenanstellt.

Gruppendiskussionen 

Diese ist beliebt um soziale Kompetenzen der Bewerber zu erkennen. An dieser Stelle hängt es jedoch wiederum davon ab, ob es um das Durchsetzen von Positionen geht oder das individuelle Eingehen auf das Gegenüber. Denkbar sind auch Rollenspiele oder simulierte Gespräche wie etwa eine Kündigung oder der Anruf eines wütenden Kunden.

3. Wie läuft ein typisches Auswahlverfahren ab?

Haben Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen überzeugt, werden Sie entweder persönlich oder schriftlich darüber informiert, dass es ein weiteres Verfahren gibt. In der Regel haben Sie ausreichend Zeit für eventuelle Vorbereitungen. Gerade wenn es ein mehrtätiges Auswahlverfahren in einer anderen Stadt ist. Damit Unternehmen planen können, ist in dieser Einladung auch eine Frist für die Rückantwort vorgesehen. Normalerweise schicken Firmen einen kurzen Ablaufplan mit und Sie erfahren erste Details. Womit Sie allerdings nicht rechnen können, ist eine genaue Auflistung der einzelnen Übungen.

Danach geht es darum, die Anreise zu planen. Ratsam ist es, bereits am Vorabend anzureisen, um nicht wegen Verkehrsbehinderungen gleich am ersten Tag zu spät zu erscheinen. Außerdem sind Sie ausgeruht und können sich in Ruhe auf das Verfahren vorbereiten.

Am Beginn wird das Verfahren vorgestellt sowie auch die teilnehmenden Personen. Das können zum einen verantwortliche Mitarbeiter des Unternehmens selbst sein, mit denen Sie im Fall einer Einstellung direkt zusammenarbeiten, aber auch Personalabteilung oder externe Beobachter. Denkbar sind in diesem Fall auch Firmenpräsentationen mit Führungen oder gemeinsame Mittagessen in der Kantine. Selbst zwanglose und auf den ersten Blick wenig relevante Abläufe können durchaus Bestandteil sein, um etwas über die Bewerber herauszufinden.

Nach Absolvierung eines mehr oder weniger langen Auswahlverfahrens finden Interviews statt, bei dem auch Feedback mitgeteilt wird. Falls sich dabei herausstellt, dass Sie es für diese Stelle nicht in die nächste Runde geschafft haben, ist das noch kein Grund, sich von einer weniger guten Seite zu zeigen. In Konzernen beispielsweise wird stets nach Talenten gesucht und möglicherweise fiel die Entscheidung, dass Sie in einer anderen Position die Idealbesetzung sind. Viele Firmen schreiben offene Stellen nämlich gar nicht öffentlich aus.

Findet ein Online Auswahlverfahren statt, bekommen Sie zu den betreffenden Seiten alle notwendigen Zugangslinks sowie eine genau Beschreibung mitgeliefert. Innerhalb einer gewissen Frist können Sie nun selbst entscheiden, wann Sie sich den Tests stellen.

4. Wie kann man sich darauf vorbereiten?

Dass umfangreiche Auswahlverfahren stattfinden, wird in der Regel im Stelleninserat weggelassen, weil es potentielle Bewerber abschreckt. Ob eines vorgesehen ist, erfahren Sie also erst, wenn Ihre Bewerbungsunterlagen überzeugt haben.

Der erste Schritt besteht in der Entscheidung selbst, sich für eine Stelle überhaupt zu bewerben. Je besser Sie sich mit dem Unternehmen und der offenen Stelle identifizieren können, desto selbstsicherer sind Sie. Einfluss hat das bereits beim Verfassen der Bewerbung selbst. Ob ein Motivationsschreiben lieblos formuliert ist oder der Kandidat im Unternehmen seinen Traumarbeitgeber sieht, lässt sich durchaus herauslesen.

Sind Sie nun zu einem Auswahlverfahren eingeladen, besteht weder ein Grund zur Nervosität noch dazu, sich ein komplett neues Outfit zu kaufen und schon gar nicht dazu, eine völlig andere Persönlichkeit zu werden als die Sie sind. Am leichtesten absolvieren Sie ein Auswahlverfahren dadurch, dass Sie sich so zeigen wie Sie sind. Wenn dazu kleinere Schwächen gehören, ist das durchaus in Ordnung. Unternehmen wollen wissen, wer hinter dem Bewerbungsfoto steckt und Menschlichkeit ist dabei ein wesentlicher Faktor. Wer meint, dass er sich verstellen muss, um die Stelle zu bekommen, hat spätestens ein Problem, wenn er länger in dieser Firma arbeitet. Auf Dauer gelingt es niemandem, sich gänzlich anders zu geben als er ist.

Zu Intelligenztests finden Sie im Internet eine Reihe von Seiten auf denen Sie üben können. Praktisch sind solche, die am Ende ein Profil mit den Stärken und Schwächen erstellen. Dadurch erkennen Sie auf den ersten Blick, wo Handlungsbedarf besteht und können die fehlenden Kenntnisse auffrischen. Entspannungsübungen sind ein weiterer Faktor, die Sie trainieren können. Gerade Leistungsüberprüfungen und Intelligenztests sind so gestaltet, dass sie nicht zur Gänze erledigt werden können. Sinn und Zweck dessen ist, die Stressresistenz und Verhalten der Bewerber zu testen.

Selbstpräsentationen können Sie ebenfalls trainieren. Entweder Sie üben vor dem Spiegel oder bitten gute Freunde oder Familienmitglieder um Hilfe. Achten Sie jedoch darauf, dass es sich um solche Personen handelt, die durchaus in der Lage sind Kritik zu äußern. Erstens ist es sinnvoll, wenn Sie mittels ehrlichem Feedback Schwächen erfahren und zweitens sehen Sie an dieser Stelle auch, wie gut Sie selbst mit Kritik umgehen können.

5. Warum führen Unternehmen Assessment Center durch?

Wie bereits eingangs erwähnt, gehen falsche Personalentscheidungen mit hohen Kosten einher. Mit einer methodisch kontrollierten Vorgehensweise lassen sich Risiken auf beiden Seiten minimieren. Schließlich möchten Sie sich ja auch nicht für eine Arbeitsstelle entscheiden, bei der Sie nach wenigen Tagen merken, dass Sie diese nicht ausfüllt. Zudem stellen aus systematische Auswahlverfahren ein Instrument von Personalplanung und Entwicklung dar. Möglicherweise denken Unternehmen bereits mehrere Schritte weiter und sehen den idealen Kandidaten einer Position bereits schon auf der nächsten Stufe der Karriereleiter. Naturgemäß sind langjährige Mitarbeiter, die mit den Strukturen eines Unternehmens bereits vertraut sind, für verantwortungsvolle Positionen besser geeignet als Quereinsteiger.

Zuletzt bedeutet es auch Verantwortung. Verantwortung gegenüber den Unternehmenszahlen und zugleich den Mitarbeitern selbst. Wenn Personaler erkennen, dass ein Bewerber nicht geeignet ist und sie ihn trotzdem einstellen, führt das auch zu Frustration auf Seiten des Mitarbeiters. In einem Feedbackgespräch kann das erörtert werden und eine persönliche Weiterentwicklung ist trotz Absage möglich.

Sehen Sie ein Auswahlverfahren als Chance – auch wenn den angestrebten Job letztendlich ein anderer bekommt. Sie haben auf der einen Seite viel für eventuell andere Verfahren gelernt und auf der anderen Seite neue Kontakte geknüpft. Schließlich kann es durchaus sein, dass ein externer Beobachter für einen anderen Kunden genau so jemanden wie Sie sucht.

6 gute Gründe warum es so wichtig ist seine persönlichen Werte zu kennen und nach diesen die Arbeitsstelle / den Arbeitgeber auszuwählen

Persönliche Werte – sie zu kennen, ist ein Karriereboost

Werte – lange Zeit galten sie nur im Privatleben erstrebenswert.

Nun rücken sie auch im breiten Unternehmensdenken nach oben. Zu Recht, denn welche Rolle Werte im Berufsalltag spielen, leben erfolgreiche Unternehmen bereits seit Langem vor und wir möchten an dieser Stelle zeigen, wie wichtig Werte für Arbeitnehmer sind.

Persönliche Werte sind Prinzipien nach denen wir leben und sie halten uns im Gleichgewicht. Dabei denken viele an moralische und ethische Grundsätze wie Ehrlichkeit und Loyalität. Doch auch Wohlstand und andere materielle Wertvorstellungen haben ihre Berechtigung. Gerade im beruflichen Kontext ist es von enormer Wichtigkeit, in sich zu gehen und herauszufinden, was uns bewegt und wovon wir überzeugt sind, dass es richtig ist. Nur wer aus innerer Überzeugung handelt, handelt authentisch.

Sie haben keine Zeit zu lesen? Ich lese Ihnen hier die ersten 3 Gründe vor.

Grund 1: Sie verbringen sehr viel Zeit Ihres Lebens im Job

Gut ein Drittel der Zeit verbringen wir mit unserer Arbeit. Wer gerade noch dabei ist, die Karriereleiter empor zu steigen, sogar noch mehr. Stellen Sie sich vor, Sie handeln in dieser Zeit konträr zu dem was Sie antreibt und was Ihnen wichtig ist. Innen und Außen stehen hier in krassem Widerspruch. Bildlich gesprochen ist das etwa so als ob wir bei widrigen Wetterverhältnissen samt Schneesturm einen Gipfel der Alpen erklimmen wollen. Dabei werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet und das wiederum macht auf Dauer krank.

Deshalb ist es umso wichtiger, sich bereits vor einer Bewerbung zu fragen, was Ihre tiefsten inneren Werte und Überzeugungen sind. Anschließend ist es ratsam, Arbeitgeber ausfindig zu machen, die ähnliche – im besten Fall übereinstimmende – Werte in den Unternehmenszielen nennen. Auf den ersten Blick scheint das in Zeiten einer Arbeitslosigkeit utopisch, dennoch ist es langfristig gesehen, der bessere Weg. Denn: Wer weiß wohin er will, findet zunächst einen Weg wie er dorthin kommt. Es entsteht bereits bei der Bewerbung intrinsische Motivation und das ergibt eine gänzliche andere Einstellung, die sich auch im Bewerbungsschreiben selbst niederschlägt. Sie finden begeisterte Worte, warum gerade Sie die richtige Person für die offene Stelle sind, quasi von alleine und dafür haben auch Personaler ein gutes Gespür.

Grund 2: Wer nach seinen Werten lebt, wird als zuverlässig wahrgenommen

Wer über seine tiefsten inneren Werte Bescheid weiß, lebt und handelt vor allem danach. Nehmen wir an, dass Ihnen materieller Wohlstand wichtig ist. Sie agieren an dieser Stelle in kaufmännischer Funktion anders als jemand, der die Überzeugung vertritt, dass Geld lediglich ein Mittel zum Zweck ist. Gleiches gilt für Menschen, für die Umweltschutz und Nachhaltigkeit an oberster Stelle steht. In einem Unternehmen, das tonnenweise Plastikmüll produziert, werden sie über kurz oder lang frustriert sein und eher den Ausweg aus dem Job suchen als sich mit ganzer Kraft für die täglichen Aufgaben einzusetzen.

Mitarbeiter, die aus Überzeugung handeln, sind zuverlässiger. Es bedarf keinerlei großer Anstrengungen für die täglichen Aufgaben und die Folge ist höhere Produktivität. Es macht an dieser Stelle einen großen Unterschied, ob Sie morgens aufstehen und mit Freude an die Arbeit denken oder ob Sie zählen wie lange es noch bis zum Feierabend dauert. Wenn Ihre Werte mit denen des Unternehmens im Einklang sind, erzählen Sie auch außerhalb der Arbeit voller Stolz von Ihrer Tätigkeit. Es beginnt sich eine Erfüllung im Inneren einzustellen und dieser innere Funke ist durchaus im Außen zu sehen.

Grund 3: Sie übernehmen damit Verantwortung für sich selbst und Ihre Gesundheit

Wenn Sie damit beginnen, sich Gedanken um persönliche Werte und Vorstellungen zu machen, wenden Sie Zeit für sich selbst auf. Viele sind im Hamsterrad zu sehr damit beschäftigt, für andere da zu sein und es allen recht machen zu wollen. Wer dabei auf der Strecke bleibt, liegt auf der Hand.

„Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben – behandeln Sie sich also auch so.“

Wir stehen jeden Morgen auf und entscheiden, was wir tun wollen und was nicht. Sicher ist an dieser Stelle ein gewisses Sicherheitsgefühl stets im Hinterkopf. Gerade wer Familie und Kinder zu versorgen hat, kann schlecht in den Tag hineinleben und alles Bisherige über den Haufen werfen. Anderen die Schuld für die eigene Unzufriedenheit zuschieben zu wollen, ist allerdings genauso der falsche Weg. Es geht an dieser Stelle mehr darum, ein Bewusstsein für sich und seinen Körper zu entwickeln. Das wiederum bedeutet Verantwortung für sich selbst und in Folge auch für die Familie. Wer nämlich tagtäglich gegen seine Überzeugungen handelt und sich so in die Abwärtsspirale begibt, was im schlimmsten Fall ins Burn Out führen kann, handelt tatsächlich eher verantwortungslos. Auch gegenüber denjenigen, für die man sich verantwortlich fühlt.

Zeit für sich selbst zu finden, bedeutet Verantwortung für sich selbst und seine Gesundheit zu übernehmen.

Und hier ist das Audio von Grund 4 – 6.

Grund 4: Innen und Außen in Einklang bringen

Wenn Sie am Arbeitsplatz mit Werten agieren müssen, die den Ihren widersprechen, ist das Gehirn vordergründig damit beschäftigt das Richtige zu tun. Dieses ständige Nachdenken darüber, was Sie tun sollen anstatt eigentlich wollen, kostet jede Menge Energie und die fehlt Ihnen bei der Erledigung Ihrer Aufgaben. Wer stattdessen das ausleben kann, was er wahrhaftig vertritt, hat freie Ressourcen verfügbar. Das wiederum bedeutet, dass Sie für Ihre Arbeit weniger Zeit und Kraftaufwand benötigen. Im Ergebnis haben Sie nach Feierabend noch genügend Energie für Hobbys und die Familie. Dadurch entsteht ein Glücksgefühl und Sie sind mit Ihrem Leben zufrieden.

Befinden sich Innen und Außen im Einklang, gelangen wir in den Flow-Zustand und das wirkt sich folgendermaßen aus:

  • Sie können sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren und Ihr Fokus liegt auf der Tätigkeit der sie gerade nachgehen.
  • Sie gehen vollkommen in der momentanen Tätigkeit auf.
  • Das Zeitgefühl kommt abhanden und Sie stellen erstaunt fest, dass Feierabend ist.
  • Ihre Arbeit entspricht Ihren Fähigkeiten und bleibt herausfordernd. Neben einer Überlastung kann nämlich auch eine Unterforderung zum Burn Out führen.
  • Sie haben zu jeder Zeit das Gefühl, dass Sie die Kontrolle haben

Wer sich ständig mit der Frage beschäftigt, ob die Tätigkeit tatsächlich richtig für einen ist, gerät schnell in die Abwärtsspirale. Ist dieser Prozess erst am Laufen, leiden zuerst Produktivität und Arbeitsleistung. Das überträgt sich zwangsläufig auf das Privatleben und es kommt auch hier zu Streit. In der Folge schleppen wir uns mit diesen Problemen zur Arbeit und es entsteht ein zusammenhängender Kreislauf. Bleiben die Leistungen im Beruf hinter den Anforderungen zurück, kommt eventuell die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes hinzu.

An dieser Stelle fehlt dann oft die Kraft, an allen Seiten aufzuräumen, denn es ist für die Psyche schlicht zu viel.

Grund 5: Als Führungskraft und Kollege treffen Sie authentische Entscheidungen 

Studien aus dem Bereich der mitfühlenden Kommunikation ergaben, dass Menschen die offen über ihre Werte sprechen, respektvoller miteinander umgehen und eher bereit sind, Kompromisse einzugehen. Gerade wenn in Teams zusammengearbeitet wird, ist das von bedeutendem Vorteil. Umso mehr, wenn neue Projekte umgesetzt werden sollen oder gar Umstrukturierungen stattfinden.

Bei Letzteren kann es sogar darüber entscheiden, ob ein Unternehmen stärker aus Krisen hervorgeht. Wer sich selbst und seine Werte kennt und danach handelt, ist authentisch und beweist das Tag für Tag gegenüber der Unternehmensleitung und den Kollegen gegenüber. Daraus entsteht Vertrauen auf der einen und Loyalität auf der anderen Seite. Stehen nun Maßnahmen bevor, die Unsicherheit in der Belegschaft hervorrufen, kann das zuvor entstandene Vertrauen und der Respekt voreinander wesentlich dazu beitragen, dass statt Angst ein neues Miteinander entsteht.

  • Führungskräfte die authentisch sind, wird vertraut. Selbst bei gravierenden Änderungen sind Kollegen bereit, mitzuziehen.
  • Führungskräfte die Krisen bewältigen, sind gefragt und festigen ihre Position.
  • Wer beweist, dass er ein Boot durch den Sturm lenken kann, dem wird auch zugetraut, dass er es mit einem Kreuzfahrtschiff bewältigt.
  • Solche Situationen stärken die Motivation eines jeden einzelnen Mitarbeiters und es gelingt, aus Leidenschaft zu begeistern und zu führen.

Grund 6: Wer seine Werte kennt, findet Sinn und Erfüllung im Beruf

Mihály Csíkszentmihályi beschäftigte sich Zeit seines Lebens mit der Erforschung des Glücks. Von ihm kennen wir auch die Flow-Theorie. Seine umfangreichen Studien begann er mit Personen, die auf ihrem Gebiet herausragende Leistungen erbrachten. Dabei fand er heraus, dass diese Menschen ihren Beruf aus einem höheren Sinn heraus nachgingen. Sie gingen in ihrer Tätigkeit auf und es war ihnen schlicht egal, was andere darüber dachten. Er bezeichnete diesen Zustand als Auflösung des Egos.

Interessant ist an diesem Aspekt, dass es den Betroffenen bei der Ausübung ihres Berufes weder um Besitz und Reichtum ging. Es stellte sich trotzdem ein. Wer erfolgreich sein will, kann das nur in denjenigen Bereichen erleben, die mit Leidenschaft ausgeübt werden. Thomas J. Peters und Nancy Austen beschäftigten sich in den 70er Jahren mit dem Phänomen Leistung aus Leidenschaft. Ähnlich wie die Glücksforschung gehen auch sie davon aus, dass wir nur Höchstleistungen erbringen können, wenn wir aus tiefster Überzeugung einer Tätigkeit nachgehen. Die besten Beispiele für die Richtigkeit dieser Theorien finde sich im Sport: Kein Profi verbessert sich, weil er die Preisgelder im Hinterkopf hat, sondern weil sie wie Besessene an der Technik feilen. Das ist nur möglich, wenn wir Leidenschaft für eine Sache haben.

Steve Jobs, der Gründer von Apple, verfolgte bei der Entwicklung seiner Geräte auch einen höheren Zweck. Sein Anliegen war es, die Bedienung von PC und Handy für den Anwender so einfach wie möglich zu machen. Das war sein Erfolgsgeheimnis und gerade in der IT-Branche sind Entwicklungen aus demselben Grund so erfolgreich. Energie folgt quasi der Aufmerksamkeit bzw. Geld in diesem Fall der Leidenschaft.

Wer seine innersten Werte kennt und diese auch am Arbeitsplatz ausleben kann, spricht von: „Ich darf arbeiten“. Dann geht man auch nicht länger einem Job nach, sondern einem Beruf und der kommt schließlich von Berufung.

Vermeiden Sie diese 25 häufigsten Fehler in einem Bewerbungsanschreiben

1. Eigene Absenderadresse fehlerhaft oder sogar ganz vergessen

Wichtig ist, dass Sie die eigene Adresse präzise angeben. Wer hier einen Fehler in die Anschrift einbaut, wirkt auf einen potenziellen neuen Arbeitgeber sehr unseriös. Grundsätzlich ist es entscheidend, hier die persönlichen Daten anzugeben, damit der jeweilige Bearbeiter Sie sofort zuordnen kann. Achten Sie also auf Ihren vollständigen Namen, geben Sie ebenso Ihre Straße und Hausnummer an und vergessen Sie auch nicht die Postleitzahl und die Stadt, in der Sie wohnhaft sind.

2. Empfängeradresse / Unternehmensnamen fehlt

Ebenso wichtig wie die eigene Anschrift ist auch die Adresse des Empfängers. Diese darf auf keinen Fall vergessen werden. Recherchieren Sie also die genauen Angaben und notieren Sie diese in dem Anschreiben für die Bewerbung. Achten Sie hier unbedingt auf Präzision.

Sie haben keine Lust zu lesen? Ich lese Ihnen die Fehler 1 – 12 hier vor!

3. In der Empfängeradresse steht eine andere Firma

Viele Bewerber verwenden Anschreiben in leicht veränderter Form für verschiedene Adressaten. Durch einfaches Kopieren kann so Zeit eingespart werden. Allerdings treten dabei auch peinliche Copy-Paste-Fehler auf. Kontrollieren Sie also vor dem Abschicken immer nochmals, ob Sie auch die richtige Adresse für den Empfänger angegeben haben. Sollten Sie hier die Daten eines früheren Anschreibens verwenden, wirkt das auf den Personalsachbearbeiter sofort sehr negativ da Ihre Arbeitsweise Sorgfalt vermissen lässt.

4. Empfänger-Firmierung / Firmenname nicht korrekt

Den Namen des Empfängers sollten Sie der offiziellen Bezeichnung entsprechend angeben. Hier sind keine umgangssprachlichen Namen oder Vereinfachungen erwünscht. So ist es auch wichtig, den Namen komplett auszuschreiben und Angaben wie „GmbH“ aufzuführen. Dadurch zeigen Sie, dass Sie sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben. Wer hingegen zum Beispiel anstatt „Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG“ nur „Porsche“ angibt, der hinterlässt sofort einen eher schlechten Eindruck.

5. Bei der Unternehmensadresse ist kein Ansprechpartner oder Abteilung vermerkt

Ihr Interesse machen Sie auch deutlich, indem Sie den direkten Ansprechpartner in Ihrem Bewerbungsschreiben adressieren. In der Regel lassen sich diese Angaben bereits aus der Stellenausschreibung, durch einen Blick auf die Unternehmens-Homepage oder durch ein kurzes Telefonat im Vorfeld auf einfache Art und Weise herausfinden, welche Abteilung oder welcher Angestellt für die Bewerbungsschreiben bei dem jeweiligen Unternehmen zuständig ist. Geben Sie diesen auf jeden Fall im Schreiben an. Sollten Sie bei dieser ersten Recherche schon Kontakt mit dem Ansprechpartner aufgenommen haben, können Sie darauf im Schreiben Bezug nehmen.

6. Datum fehlt oder ist veraltet

Natürlich muss Ihr Schreiben auch immer zeitlich zuzuordnen sein. Daher geben Sie oben rechts über dem Text das Datum an. Vergewissern Sie sich, dass es sich um die korrekte Angabe handelt. In manchen Fällen entwerfen Sie Ihr Schreiben über mehrere Tage verteilt. Dann kann es vorkommen, dass auf dem Briefkopf noch das veraltete Datum von der ersten Texterstellung angegeben ist. Dies lässt sich aber ganz einfach anpassen. Als guter Tipp erweist sich, wenn das jeweilige Datum im Schreibprogramm schon so eingestellt wird, dass es automatisch aktualisiert.

7. Es wird eine Person angesprochen, die es gar nicht in der Firma gibt

Achten Sie darauf, dass es die Person, an die Sie Ihr Schreiben adressieren, auch wirklich in der jeweiligen Firma gibt. Auch hier passieren häufig Copy-Paste-Fehler bei der Verwendung von bereits früher einmal erstellter Anschreiben.

8. Fehlender Betreff mit Zuordnung zur Stellenausschreibung

Es ist zwar nur eine Formalität, aber eine entscheidende: Unter die Daten zum Empfänger und Absender sowie über das Textfeld gehört der Betreff. In diesem geben Sie Ihr Anliegen an. Dies ist in diesem Fall die Bewerbung auf die Stellenausschreibung. Anhand des Betreffs ist die Intention des Schreibens für den jeweiligen Bearbeiter sofort erkennbar, sodass es gegebenenfalls weitergeleitet und -bearbeitet werden kann.

9. Schlecht lesbare und zu kleine Schriftart

Kreativität wird in vielen Bewerbungsschreiben gerne gesehen. Diese sollte aber nicht auf Kosten der Lesbarkeit gehen. Denn wer eine schlecht lesbare Schrift auswählt, der verringert seine Chance auf eine erfolgreiche Qualifikation für den Job. Ausgefallene Schriftarten sind hier nicht erwünscht. Setzen Sie lieber auf eine Standardschrift wie Arial. Auch die Größte sollte dem gewohnten Standard entsprechen. Hier können Sie die Schriftgröße 11 oder 12 anwählen, sodass Ihr Text leicht zu lesen ist.

Achten Sie darauf, dass Sie unbedingt eine Standardschriftart verwenden. Im anderen Falle – wenn Sie die Schriftart nicht fest in Ihr Dokument einbinden – sieht beim Empfänger Ihr Dokument völlig anders in der Formatierung aus. Das ist im seltensten Fall eine Verbesserung.

10. Rechtschreib- und Grammatikfehler im Text

Ganz wichtig ist ein genaues Lektorat des Schreibens. Denn Rechtschreib- und Grammatikfehler sind ein Ausschlusskriterium für viele Personaler. Bitten Sie hier eine andere Person um Hilfe, um eine finale Rechtschreibprüfung zu erhalten. Gegebenenfalls bietet es sich auch an, den Text von hinten nach vorne zu lesen, um Fehler zu bemerken, die nach mehrmaliger Durchsicht ansonsten übersehen werden könnten.

11. Das Anschreiben ist zu kurz

Zu kurze Anschreibentexte werden von vielen Personalern ebenfalls meist schon frühzeitig aussortiert. Ein Bewerbungsanschreiben, das einen Briefkopf aufweist, muss auch eine zweite Seite haben. Ist diese bei Ihrem Anschreiben nicht der Fall, dann bedeutet das, dass Inhalt fehlt. Denn im Normalfall passt ein Anschreiben nicht auf nur eine Seite. Geben Sie Ihre Motivation hier an und machen Sie im Schreiben auch deutlich, welchen Nutzen die Firma von Ihnen hat.

12. Anschreiben besteht aus einem Text ohne jegliches konkrete Eingehen auf Firma und Stellenausschreibung

Manche Bewerber machen es sich einfach: Sie verfassen einmalig ein Schreiben und schicken dies dann an unterschiedliche Firmen, um so einen neuen Weg in ihrer Karriere einzuschlagen. Allerdings fällt dies vielen Personalern sofort auf. Denn ein Universaltext für mehrere Bewerbungsschreiben weist keinen direkten Bezug zum jeweiligen Unternehmen auf. Hier verlangen viele Personaler ein konkretes Eingehen auf die Firma, die das Interesse an der jeweiligen Stelle noch unterstreicht. Dies bedeutet nicht, dass Sie jedes Anschreiben zwingend von Null beginnen müssen. Jedoch einzelne Passagen müssen Sie an die jeweilige Stelle und Firma anpassen.

Hier lese ich Ihnen die Fehler 13 – 25 vor!

13. Schlechte Formatierung

Die Optik spielt bei einem Bewerbungsschreiben natürlich eine große Rolle. Daher ist es wichtig, auf eine passende Formatierung zu achten. Blocksatz sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild. Allerdings sollten Sie dabei mit Worttrennung arbeiten. Noch besser ist ein linksbündiger Text im Flattersatz. Dadurch werden die Textblöcke übersichtlich dargestellt. Auch kommt es bei dieser Art der Formatierung nicht zu Verzerrungen, die das Schriftstück unschön aussehen lassen.

14. Fehlende Großschreibung der Höflichkeitsformen

Die Anrede und Höflichkeitsformen werden im Deutschen immer großgeschrieben – Rechtschreibreformen hin oder her. Sollten Sie dies übersehen, fällt das Schriftstück direkt negativ auf. Kontrollieren Sie Ihr Werk also abschließend noch einmal, ob auch wirklich jede Anrede wie „Sie“, „Ihnen“ etc großgeschrieben ist.

15. Formulierung in Ich-Sätzen

Wer sein Bewerbungsanschreiben in Ich-Sätzen formuliert, der vergisst damit aktuelle Vorgaben für diese Schriftstücke. Denn diese Arten der Formulierung sind in Bewerbungen tabu. Sollten Sie Ihr Schreiben auf diese Weise erstellt haben, dann müssen Sie die Sätze umformulieren, um eine erfolgreiche Bewerbung zu gestalten.

16. Verwendung von Bandwurmsätzen und hochtrabenden Satzkonstruktionen

Der Text des Bewerbungsschreibens sollte leicht verständlich sein und auf umständliche Formulierungen verzichten. Daher sind auch lange Satzkonstruktionen nicht erwünscht. Diese sorgen nur für Verständnisschwierigkeiten und können mitunter sogar grammatikalisch falsch sein. Formulieren Sie in diesem Fall lieber zwei einzelne Sätze. Außerdem sollte pro Satz nur eine Eigenschaft samt deren Begründung vorgestellt werden.

17. Eigenschaften nur aufgezählt und nicht begründet

Die Begründung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wer nur seine Vorzüge oder vermeintlich erwarteter Softskills aufzählt, ohne diese auch zu untermauern, der wirkt mitunter ein wenig unglaubwürdig. Daher ist es wichtig, hier auch Belege aus der eigenen Karriere anzuführen, die Sie zum Beispiel als Kenner bestimmter Bereiche ausmachen.

18. Verwendung von abgedroschenen Phrasen

Auf keinen Fall sollten Sie den Bewerbungstext für den Job mit abgedroschenen Phrasen füllen. Kein Personaler will zum x-ten Mal die Einleitung „Hiermit bewerbe ich mich..“ lesen. Um aus der Masse an Bewerbern hervorzustechen, setzen Sie hier lieber auf einen ausgefalleneren und kreativen Einstieg. So ist Ihr Text schon von Anfang an interessant.

19. Konjunktiv im Bewerbungsschreiben

Hätte, würde, könnte: Texte im Konjunktiv wirken einschränkend oder sogar unsicher. Wählen Sie für Ihr Schreiben lieber die direkte Sprache. Ein Text, der nur aus Konjunktivformulierungen besteht, wirkt, als wären Sie sich Ihrer eigenen Fähigkeiten nicht sicher. Gehen Sie daher sehr sparsam mit dieser Wortwahl um oder umgehen Sie den Konjunktiv komplett.

20. Optische Lesbarkeit ist schlecht

Wichtig ist eine gute optische Lesbarkeit. Wenn der Text als ein einziges Feld gestaltet ist, wirkt er mitunter erschlagend. Außerdem leidet darunter die Übersichtlichkeit. Geben Sie dem Schreiben lieber ein wenig Struktur. Um das zu erreichen, arbeiten Sie mit Absätzen, um bestimmte Themen abzuschließen. Auch Zeilenumbrüche innerhalb der Absätze sind hier eine gute Wahl.

21. Geforderte Gehaltsvorstellung fehlt

In vielen Stellenausschreibungen wird explizit darum gebeten, eine Gehaltsvorstellung im Bewerbungsschreiben zu nennen. Diese darf dann auch nicht vergessen werden. Denn es kann durchaus sein, dass Bewerber, die diese Angabe auslassen, direkt aussortiert werden. Sollte die Gehaltsvorstellung nicht ausdrücklich gefordert sein, lassen Sie diesen Vermerk aber besser weg.

22. Konjunktiv im Wunsch auf ein Vorstellungsgespräch

Vor allem im abschließenden Wunsch, dass Sie sich gerne persönlich vorstellen wollen, ist ein Konjunktiv tabu! Diesbezüglich ist ein bestimmtes Formulieren entscheidend. Verleihen Sie Ihrem Wunsch nach einem Gespräch auf diese Art und Weise Nachdruck. Dadurch wird der Pesonaler neugierig auf Sie. Als Beispiel können Sie verwenden „Auf die Gelegenheit für ein persönliches Kennenlernen freue ich mich sehr.“

23. Eigenwilliger Schlussgruß

Kreativität ist gern gesehen. Beim Schlussgruß sollten Sie aber auf umständliche oder ausgefallene Formulierungen verzichten. Hier sind vielmehr die Klassiker gefragt. Mit einem „Mit freundlichen Grüßen“ macht man in diesem Fall nichts verkehrt. Verschiedene andere Formulierungen wie zum Beispiel „mit herzlichen Grüßen“ können hingegen unangenehm auffallen.

24. Die Unterschrift fehlt

Das Bewerbungsschreiben für den Job ist fertig, das Schriftbild ist stimmig und die Formulierungen auf den Punkt. Vergessen Sie nun aber nicht, den Text noch zu unterschreiben! Denn ohne Ihre persönliche Signatur sind Ihre Bewerbungsunterlagen nicht abgeschlossen.

25. Das Wörtchen „Anlagen“ fehlt

Kein Bewerbungsschreiben kommt ohne Anlagen aus. Durch diese verdeutlichen Sie Ihre Qualifikationen. Das können Zeugnisse, Referenzschreiben oder Urkunden sein. Um auf den Anhang aufmerksam zu machen, verweisen Sie unterhalb des Bewerbungstextes noch auf die Anlagen.

Lebenslauf im Internet-Zeitalter

Wie hat heute ein tabellarischer Lebenslauf auszusehen, wie ist er aufgebaut? Es ist wichtig zu wissen, was Personalchefs übersichtlich sofort präsentiert haben wollen. Wenn sie erst suchen müssen, sind Sie aus dem Rennen. Der tabellarische Lebenslauf hat sich durchgesetzt, weil er klar strukturiert und einfach gut aussieht.Aber bedenken Sie auch: Er soll schon mehr sein als eine liebloses Gerüst aus Daten und Fakten. Lassen Sie in Ihrem Lebenslauf Ihre Persönlichkeit aufblitzen.Das Wichtigste müssen Sie auswählen, und setzen Sie die Fakten richtig in Szene. Ratsam ist es, für jede Bewerbung seinen Lebenslauf zu überarbeiten. Trimmen Sie ihn auf den Job zu, den Sie anstreben. Beispiel: Manche Firmen legen Wert auf Ihre Zusatzkenntnisse, die Sie in Fortbildungen erworben haben. Für andere passen sie vielleicht gar nicht. Dann lassen Sie sie einfach weg. Ihr Lebenslauf ist dann nicht frisiert, sondern stellt genau auf das Anforderungsprofil ab. Zusatzkenntnisse sind wichtig, aber möglicherweise nicht in dem Job, auf den Sie reflektieren. Setzen Sie andere Fähigkeiten in Szene, die hier mehr gefragt sind.Also: Das Prinzip der individuellen Lebensläufe verfolgen. Grundsätzlich: Neben der Aussagekraft sind Kürze und eine klare Struktur wichtige Kriterien. Gestalten Sie dem Personalchef das Lesen möglichst angenehm.

Wiedereinstieg in das Berufsleben – So finden Sie die Balance beim Jonglieren von Beruf und Familie

Die neue Work-Life-Balance kann eine große Herausforderung bei dem Wiedereinstieg in das Berufsleben darstellen. Alle Tagesabläufe müssen sich neu einspielen. Und die neue Arbeit macht Ihnen zwar großen Spaß, ist aber auch noch ungewohnt und Sie fühlen sich vielleicht auch noch nicht so ganz fachlich sicher.Nach einem anstrengenden Morgen, an dem sich alle anderen in Ihrer Familie in Ruhe auf auf ihren Tag vorbereitet haben, fühlen Sie sich schon gestresst und vielleicht nicht so bereit, zur Arbeit zu gehen.

Und wenn Sie dann nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommen, warten da noch alle Aufgaben, die Sie erledigen müssen, um Ihr Haus in Ordnung zu halten gleich hinter der Haustür auf Sie. Im folgenden Artikel finden Sie kleine Tipps, wie Sie Ihre neue Arbeit und den Haushalt und Familie jonglieren.

Stress loslassen

Die Herausforderungen sowohl am Arbeitsplatz als auch zu Hause kann schon mal schnell zu Stress oder Überlastung führen. Das wiederum macht es schwierig, effektiv zu arbeiten oder die Zeit mit der Familie zu genießen. Eine große Hilfe ist hier ein wenig Zeit nur für Sie! „Alleinsein“ zwischen Arbeit und Familie. Schaffen Sie sich diese Freiräume nur für sich – sei es vor der Arbeit oder kurz nach der Rückkehr nach Hause. Nutzen Sie die Zeit für ein Hobby oder ein festgelegtes Ritual. Und ganz wichtig: Geben Sie dieser Zeit die höchste Priorität!

Sie können beispielsweise versuchen, früh zur Arbeit zu gehen und Ihre Lieblingsmusik im Büro zu hören, oder gleich nachdem Sie nach Hause gekommen sind, joggen gehen. So haben Sie die Möglichkeit, sich zu entspannen und den Kopf von den Belastungen durch die Arbeit oder die Haushaltsführung zu befreien.

Qualitativ hochwertige Kinderbetreuung finden

Es ist schwer, bei der Arbeit konzentriert zu bleiben, wenn Sie sich währenddessen Sorgen um die Betreuung Ihrer Kinder machen. Stellen Sie sicher, dass Sie eine Betreuung finden, der Sie vollständig vertrauen und mit der sich auch Ihre Kinder wohlfühlen, während Sie weg sind.

Organisiert bleiben

Unorganisiert zu sein oder Aktivitäten in letzter Minute zu planen, kann sich negativ auf Ihre Stimmung und Ihre Arbeitseffizienz auswirken. Versuchen Sie, Ihr Zuhause und Ihren Arbeitsbereich sauber und gut organisiert zu halten, damit Sie nicht erst Unordnung sortieren müssen, um Dinge zu erledigen. Ihre Zeit ist kostbar: vergeuden Sie sie nicht mit suchen!

Bringen Sie die beiden zusammen

Nicht zuletzt: versuchen Sie nicht mit viel Energie Ihr Privatleben und Berufsleben zu trennen. Finden Sie stattdessen Wege, die beiden zu kombinieren, wenn es geht.

Als Beispiel können Sie wenn Sie geschäftliche Arbeit zu Hause erledigen, Ihre Kinder und Ihren Partner einbeziehen. Selbst wenn sie direkt nichts zu Ihrer Arbeit beitragen können, wird das Gespräch mit ihnen über das, was bei der Arbeit passiert, Ihnen die Möglichkeit geben, sich zu entspannen.